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NewsNews


15. März 2016: Stipendium für Rohan Shetti

Das International Office der Universität Greifswald fördert Rohan Shetti von Mai bis Oktober 2016 im Rahmen des Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET) des DAAD für ausländische Doktoranden und Postdoktoranden. Das Stipendium unterstützt besonders engagierte Doktoranden. Rohan Shetti promoviert in unserer AG zum Thema "Potential of Juniperus communis as a climate proxy in the Ural Mountains, Russia".


01. Januar 2016: neuer Mitarbeiter

Nach Abschluss seines LENC-Masterstudiums in Greifswald erhält Roberto Cruz García eine dreijährige Stipendiums-Verlängerung für ein anschließendes Promotionsstudium. Roberto ist DAAD-Conacyt (Mexican National Council for Science and Technology) Stipendiat, und wird mit Hilfe dieser Förderung seine Doktorarbeit in unserer AG schreiben können. Er beschäftigt sich mit dem Thema "Lang- und kurzfristige Wirkung von Klimawandel auf Zuwachsraten verschiedener Baumarten der europäischen temperaten Laubwälder". 


Oktober 2015: IALE-D Graduate Award für Martin Hallinger

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Dr. Martin Hallinger im Rahmen der IALE-D Tagung in Bonn vom 20.-23. Oktober mit dem IALE-D Graduate Award für seine herausragende Dissertation im Bereich Landschaftsökologie ausgezeichnet wurde. Martin war im Rahmen seiner Diplom- und Doktorarbeit insgesamt sechs Jahre Mitglied unserer Arbeitsgruppe Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik am Institut für Botanik und Landschaftsökologie an der Universität Greifswald. In einer kurzen Laudatio begründete Frau Prof. Uta Steinhardt die Auszeichnung unter anderem mit dem umfassenden Charakter der Doktorarbeit, die sieben wissenschaftliche Publikationen umfasste. Mit der gelungenen systematischen Anwendung von Methoden der Dendrochronologie auf Sträucher anstelle von Bäumen wurde zudem weitgehend wissenschaftliches Neuland betreten und auch die ansprechende äußere Form der Arbeit wurde loben erwähnt. Im Anschluss an die Laudatio führte der Preisträger dann in seine Arbeit ein, in einem Vortrag mit dem Titel, den auch seine Doktorarbeit trägt: „Shrubs in space and time: Alpine and Arctic Shrub Dendroecology − Factors influencing shrub growth and population dynamics“.

Die Promotion wurde u.a. gefördert von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, EU 7th framework Programme CarboNorth, DAAD, The International Arctic Science Committee, Association for Tree-Ring Research, Association for Polar Early Career Scientists, Interact und ATANS.

Martins Arbeit kann hier http://ub-ed.ub.uni-greifswald.de/opus/volltexte/2014/1771/ eingesehen werden.

Die Tagungsseite der IALE-D befindet sich hier: http://www.iale.de/veranstaltungen/jahrestagung-2015.html

 



Juli 2015 : Fachartikel in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift "Nature Climate Change" erschienen

Unsere Arbeitsgruppe und das Labor DendroGreif waren an dieser zirkumpolaren Studie über die Auswirkungen des Klimawandels auf die arktischen Tundren beteiligt. Unter Federführung von Dr. Isla Myers-Smith (University of Edinburgh, GB) gelang es einem internationalen Forscherteam zu zeigen, dass das Buschwachstum in der arktischen Tundra hautsächlich durch die Erderwärmung gefördert wird, es aber auch große regionale Unterschiede gibt. So reagieren Büsche in Nordeuropa und Westrussland stärker und positiver auf erhöhte Temperaturen als Büsche in Nordamerika. Weiterhin ist die Bodenfeuchte ein extrem wichtiger Faktor für das Buschwachstum. Büsche reagieren dort am meisten auf die Klimawerwärmung, wo es feucht genug ist. Eines der wichtigsten Ergebnisse aber war die Tatsache, dass größere Büsche (hauptsächlich Weiden und Erlen) klimasensitiver als kleinere Büsche sind und daher die größten "Verbuschungen" in den nächsten Dekaden an der Grenze der Buschtundra zur Hocharktis zu erwarten sind. Dort sind auch die größten Mengen an Kohlenstoff im Permafrost gebunden und es könnte so regional zu einer verstärkten Rückkopplung mit dem Globalklima kommen. Insgesamt wird diese Studie helfen, regional bessere Vorhersagen über zukünftiges Buschwachstum in der Arktis machen zu können.

Zur Pressemitteilung der Uni
Zum Artikel
Interview (www.klimaretter.info)



Weidengebüsche in der Tundra vor dem Hardangerjökulen in Norwegen. Foto: Allan Buras


Zwergbirken der schwedischen Tundra nördlich des Polarkreises werden vermessen und für die Analysen ins Labor gebracht. Foto: Martin Hallinger

20. Mai 2015: Müllsammlung am NSG Eldena

Mitarbeiter der Dendrogruppe und Studierende entfernten in einer kleinen Arbeitsaktion Müll an einer Zufahrt zum NSG Eldena (Greifswald). Der Feldweg führt zu einer der Naturwaldzellen im Naturschutzgebiet, in der unsere Arbeitsgruppe Anfang 2013 eine Dauerbeobachtungsfläche einrichtete und betreut. So konnten wir wahrnehmen, wie in kurzer Zeit Weg und Waldrand als Abladeort für Müll missbraucht wurden. Mit der sachgerechten Entsorgung von vorgefundenen Fernsehern, Reifen, Ölbehältern, Grünschnitt und sonstigen gefüllten Plastiktüten möchten wir ein Zeichen für die Reinhaltung unserer Landschaft setzen und hoffen, dass die betreffenden Müllverursacher sich eines Besseren belehren lassen.






Mai 2015: Auszeichnung der besten Masterarbeit

Die Fakultät für Forstwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen verabschiedete am Freitag den 08. Mai 2015 ihre Absolvent*innen mit dem jährlichen Festakt. Dabei wurde Mario Trouillier mit dem Preis für die beste Masterarbeit der Bernhard-Ulrich-Stiftung ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Arbeiten zeigen warum verschiedene Maße für die Gefährdungssituation einer Population oft nur schwach korrelieren und leisten einen Beitrag zur besseren Einschätzen der Gefährdungssituation von Populationen und Arten. Die Ergebnisse der Arbeit werden auch für Marios neues Arbeitsthema, die Verschiebung der Baumgrenze in Alaska, nützlich sein.



29. April 2015: Promotionskolloquium

Über "Dendroecology of Beech & Oak. Past growth and future development – how climate, site conditions and strong environmental shifts influence growth performance of Fagus sylvatica (L.) and Quercus robur (L.) in northern Central-Europe" referierte Tobias Scharnweber am 29. April und verteidigte damit erfolgreich seine Promotion. Herzlichen Glückwunsch!





April 2015: Titelthema im Uni-Magazin

Das ICLEA-Projekt, das Virtual Institute for Climate and Landscape Evolution Analysis, in dem Kollegen der Geographie und wir gemeinsam mit dem GFZ Potsdam, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Polnischen Akademie der Wissenschaften Torun arbeiten, ist das Titelthema des ersten Uni-Magazins Campus 1456 in 2015
Hier gehts zum online Artikel.


April 2015: neuer Mitarbeiter

Wir begrüßen Mario Trouillier als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter in unserer Arbeitsgruppe. Mario wird sich in seiner Dissertation mit dem Anpassungspotential der Weissfichte an Klimaänderungen in Alaska beschäftigen. Er ist einer von zwölf neuen Doktoranden im Rahmen des DFG geförderten Graduiertenkollegs 2010 "Responses to novel and changing environments" (RESPONSE). Herzlich willkommen!


Januar 2015: interStudies an der Universität Greifswald fördert erneut zwei Anträge aus der Landschaftsökologie!

Im Programm „Förderung von Innovationen in der Lehre“ im Rahmen des interStudies Projektes der Universität (Ausschreibung für 2015) werden beide Anträge aus der Landschaftsökologie gefördert
1) Umgedrehte Vorlesung (UVO) und
2) Entwicklung eines Konzepts alternativer Prüfungsformen für landschaftsökologische Studiengänge (ECAP).

Projektleiter Prof. Martin Wilmking freut sich: „Damit können wir einerseits die traditionelle Frontalvorlesung im Sinne einer effektiveren Wissensvermittlung weiterentwickeln, und andererseits Prüfungsformen jenseits von Klausur und mündlicher Prüfung für unsere landschaftsökologischen Studiengängen testen und im Erfolgsfall in den Studien- und Prüfungsordnungen verankern. Ich denke da zum Beispiel an Portifolios oder praxisnahe Gruppenprüfungen. Damit versuchen wir der Forderung nach mehr „kompetenzorientierter Prüfung“ gerecht zu werden.“

Gefördert werden studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte für 1 Jahr.

Mehr Infos unter www.uni-greifswald.de/studieren/qualitaet-in-studium-und-lehre/hochschuldidaktik/foerderung-von-lehrinnovationen.html


November 2014: DFG bewilligt Graduiertenkolleg "Biologische Reaktionen auf neue und sich ändernde Umweltbedingungen"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Fördermittel für den Aufbau eines neuen Graduiertenkollegs an der Universität Greifswald bewilligt. Das Graduiertenkolleg 2010 trägt den Titel "Biologische Reaktionen auf neue und sich ändernde Umweltbedingungen". Beteiligt sind Arbeitsgruppen des Zoologischen Instituts und Museums sowie des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie. Sprecher und Koordinator des neuen Kollegs ist Professor Dr. Klaus Fischer vom Zoologischen Institut. Es stehen für viereinhalb Jahre ca. drei Millionen Euro zur Verfügung. Unsere AG ist durch die Projekte "The role of phenotypic plasticity in range dynamics of Picea glauca under rapidly changing climatic conditions in Alaska" und "Treeline dynamics of Picea glauca in Alaska - Is in-situ adaptation of edge populations a prerequisite for range expansion?"  beteiligt. Start soll im Frühjahr 2015 sein. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Arbeitsgruppen!

Medieninformation


07. November 2014: Zweite Pflanzaktion an der Ellernholzstraße 1-2

Wir freuen uns darauf, die nächsten Obstbäume im Rahmen unserer Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni" einzupflanzen! Acht Stück werden es dieses Mal sein, darunter auch eine Quitte und eine Haselnuss. Wer dabei sein und bei Kaffee, Tee und Keksen auch selber einmal zum Spaten greifen möchte, ist herzlich eingeladen. Weitere Infos gibt es hier.


24. Oktober 2014: Mähaktion am Ryck

Marieke van der Maaten-Theunissen und Michael Manthey haben zusammen mit 13 fleißigen Studenten aus dem 3. Bachelorsemester Landschaftsökologie einen Streifen von einer Feuchtbrache am Ryck bei Wackerow gemäht und das Mahdgut entsorgt. Ziel dieses kleinen Projektes ist es herauszufinden, wie sich eine regelmäßige Mahd langfristig auf die Artenvielfalt und die Artenzusammensetzung auswirken wird. Dabei soll es ein Vergleich geben zwischen dem jährlich gemähten Streifen und den direkt benachbarten Bereichen der ungenutzten Brache, in denen keine Nährstoffen entzogen werden.





Oktober 2014: Nachwuchswissenschaftlerinnen in Mentoring-Programme aufgenommen

Marieke van der Maaten-Theunissen und Jelena Lange sind in ihr jeweiliges Mentoring-Programm der Universität Greifswald für Postdocs bzw. Doktorandinnen aufgenommen worden. Die Programme zur gezielten Nachwuchsförderung von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft sind im Oktober in eine neue Runde gestartet und haben eine Laufzeit von zwei Jahren bzw. 15 Monaten. Das One-to-one Mentoring wird durch ein umfangreiches Seminarangebot sowie Netzwerkveranstaltungen ergänzt.

Die Initiative ist Teil des Verbundprojekts KarriereWegeMentoring M-V und  wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Weiterführende Informationen: http://www.uni-greifswald.de/foerdern/karrierewegementoring.html


September 2014: Dritte Phase des DAAD Programms INTENSE hat begonnen

Seit September 2014 wird das INTENSE-Programm wieder über das BMBF finanziert. Studierende des BSc Landschaftökologie und Naturschutz – international haben bis mindestens WiSe 2015/16 wieder die Möglichkeit, eine DAAD-Mobilitätsstipendium für ihr Bachelor Plus Auslandsjahr zu erhalten. In diesem Semester (WiSe 14/15) sind 7 Studierende über das INTENSE Programm im Ausland.

Website: http://www.botanik.uni-greifswald.de/intense.html

Nähere Informationen zum Auslandsjahr im INTENSE-Leitfaden: http://www.botanik.uni-greifswald.de/3646.html


27. August 2014: Ernst van der Maaten erhält Poster-Preis

Ernst van der Maaten hat für seine Studie "Species distribution models can predict temporal but not spatial variation in forest growth"einen Poster-Preis erhalten. Vergeben wurde dieser beim COST Strategic Event "A scientific roadmap for projections of global change impacts on forests" in Sarajevo (27.-28. August). In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität von Alberta (Kanada) und Wageningen Universität und Forschungszentrum (Niederlande) hat Ernst für die Hauptbaumarten Europas Baumartenverbreitungsmodelle entwickelt. Anschließend sind diese Modelle mithilfe von europaweiten Jahrring-Datenbanksätzen validiert worden.


August 2014: Feldarbeit in Finnland

Jelena Lange, Roberto Cruz Garcia und Martin Wilmking waren eine Woche in Nordfinnland unterwegs. Gemeinsam mit Risto Jalkanen vom nationalen finnischen Forst-Institut METLA wurden Proben von den nördlichsten Kiefern Finnlands genommen, um mit Hilfe von Holzanatomie, Holzdichte und Ringbreitenmessungen Antworten auf die Fragen nach einem zirkumpolaren Divergenzeffekt zwischen Baumringproxy und Klimaeinfluß zu beantworten.



01. Mai 2014: neue Mitarbeiterin

Wir begrüßen Jelena Lange als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserem Team. Sie wird in den nächsten 3 Jahren im frisch eingeworbenen DFG-Projekt "Neue Potentiale alter Proxies: Holzanatomische Analysen zum komplexen Wechselspiel von Baumwachstum und Klima in borealen Wäldern" tätig sein.


28. April 2014: Publikation in Global Change Biology

Die AG Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik hat mit Daten aus Finnland und Russland zu einer globalen Studie über Methanemissionen beigetragen, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Global Change Biology erschien. Nun folgte eine Veröffentlichung auf Science Daily (http://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140428121353.htm), die die Studie der Öffentlichkeit präsentierte.


31. März 2014: Interview im NDR Nordmagazin

In der 19:30 Uhr Sendung des NDR Nordmagazins vom 31. März gab Prof. Martin Wilmking zum Stichpunkt "Klimawandel in Mecklenburg-Vorpommern" eine kurze Stellungsnahme ab. Die Sendung kann unter in der NDR-Mediathek abgerufen werden.


29. März 2014: Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni" wird umgesetzt

Am 29. März 2014 fand im Rahmen der Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni" die erste größere Pflanzaktion statt. Im Arboretum der Uni Greifswald wurden 13 hochstämmige alte Obstbaumsorten gesetzt. Die OstseeZeitung informierte am 31. März auf ihren Lokalseiten über das Vorhaben.


März 2014: Gastwissenschaftler im Dendrolabor

Im Frühjahr 2014 begrüßt das Dendrolabor mehrere internationale Gastwissenschaftler.

Dr. Andrea Hevia, vom „CETEMAS-Forest and Wood Technology Research Centre“ in Asturien, Spanien wird bis Juni Fragestellungen zur Elementverteilung in den Jahrringen verschiedener Hölzer erforschen. Mittels Röntgenfluoreszenzanalyse am ITRAX-Multiscanner untersucht sie, ob Elemente in unterschiedlichen Stammhöhen sowie in unterschiedlichen Stammexpositionen ähnliche zeitliche Trends in Konzentration aufweisen – ein wichtiger Schritt zu einem einheitlichen Messprotokoll der noch jungen Disziplin der Dendrochemie.

Dr. Ryszard J. Kaczka  von der schlesischen Universität in Katowice führt ebenfalls Messungen am Itrax-Multiscanner durch. Schwerpunkt ist hier die Frage, inwieweit die jüngst als Proxy für Holzdichte gefundene „blue reflectance“ –Methode die tatsächlichen, am Röntgenscan gemessenen Dichten unterschiedlicher Nadelhölzer widerspiegelt.

Eine portugiesische Stipendiatin, Adriana Silva, besucht das Dendroökologische Labor “DendroGreif” im Rahmen eines Forschungprojektes, in dem die Spätfrost-Sensitivität der Rotbuche in Bayern untersucht wird. Im Projekt, welches in Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth (PD Dr. Jürgen Kreyling) stattfindet, kombiniert Adriana Remote Sensing und Jahrringforschung.

Außerdem begrüßen wir wieder Dr. Marina Gurskaya vom Institute of plant and animal ecolgy, Jekaterinburg in unseren Reihen. Sie nutzt das Dendrolabor und unterstützt uns bei der Feldforschung in Russland (Era-Net Treeline Projekt).



Dr. Andrea Hevia



Dr. Ryszard J. Kaczka



Adriana Silva


März 2014: neues DFG-Projekt

Für die AG konnte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Drittmittelprojekt unter dem Titel "Neue Potentiale alter Proxies: Holzanatomische Analysen zum komplexen Wechselspiel von Baumwachstum und Klima in borealen Wäldern" eingeworben werden.

Hauptfragestellung im Projekt wird sein, warum einige Baumarten an den nördlichen Baumgrenzen in Alaska und Sibirien geringere Wuchsraten bei Erwärmung zeigen. Dabei kommt ein "multi-proxy" Ansatz zur Anwendung (Baumringbreiten, Dichten und Holzanatomie).


20. November 2013: Promotionskolloquim

Über "Shrubs in Time and Space - Alpine and Arctic Shrubdendroecology" referierte Martin Hallinger am 20. November und verteidigte damit erfolgreich seine Promotion. Herzlichen Glückwunsch!


4. November 2013: OZ-Artikel über Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni"

Die kürzlich angelaufene Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni" unserer AG ist Thema eines Artikels in der Ostseezeitung. In dem Artikel berichtet Almuth Klemenz über das Ziel der Kampagne und deren bisherigen Verlauf. Nach gut zwei Wochen haben bereits knapp 50 Leute gespendet, über 200 € sind eingegangen. Die Aktion läuft weiter und Spenden sind jederzeit willkommen!

Zur Spendenaktion: www.botanik.uni-greifswald.de/spendenaktion.html

 

14. Oktober 2013: Promotionskolloquium

Allan Buras hat seine Dissertation mit dem Titel "Assessing the carbon sequestration potential of Populus euphratica and Haloxylon spec. in Central Asian Desert ecosystems" erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!


12. Oktober 2013: Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni" gestartet

Am 12. Oktober startete an unserer Universität die groß angelegte Spendenaktion "Ein Baum für meine Uni". Bei dieser Aktion können Studierende, Beschäftigte, Alumni und Externe Baumpatenschaften verschiedener Art übernehmen. Die mit den Spendengeldern finanzierten Obst- und Laubbäume werden auf Universitätsgelände angepflanzt und sollen mithelfen, die CO2-Emissionen der Universität zu kompensieren. Die Aktion wird von Almuth Klemenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin unserer AG, koordiniert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Projekt "CO2-neutrale Universität".

Wir freuen uns über den gelungenen Kampagnenstart! Knapp 40 Spender, davon über die Hälfte Studierende, haben sich bereits an der Spendenaktion beteiligt. Wir wünschen uns, dass die Spendenbereitschaft in den kommenden Wochen und Monaten weiter anhält!

Zur Spendenaktion:  www.botanik.uni-greifswald.de/spendenaktion.html

Den Projektflyer gibt es hier zum Download.




24. August 2013: Mitwirkung am 5. Klimaaktionstag

Der fünfte Klimaaktionstag fand in diesem Jahr zusammen mit dem 10. Stadtteilfest der Fleischervorstadt auf dem Gelände der Arndt-Schule statt. Das Team des Projekts "CO2-neutrale Universität" vertrat mit einem Informationsstand die Universität Greifswald als Partner des Klimaschutzbündnisses Greifswald 2020. An unserem Stand konnte man unter anderem eigene Wünsche für eine umweltfreundliche Universität aufschreiben. Neben Recyclingpapier und Mülltrennung wurde vor allem das Thema der Parkraumsuche der Mitarbeiter auf dem Universitätsklinikum angesprochen, wo es dringend Verbesserungsbedarf gibt.

Des Weiteren organisierte die Universität zwei Experimentalvorlesungen für Kinder. Prof. von Savigny (Umweltphysik) und Prof. Schneider (Leiter des Rechenzentrums) begeisterten mit ihren zahlreichen Versuchen die kleinen wie auch die großen Zuhörer.

Weiterführende Informationen: http://klimaschutz-greifswald.blogspot.de/




August 2013: Beitrag im Magazin der Jungen Akademie

Prof. Martin Wilmking und die von ihm gegründete AG Nachhaltigkeit der Jungen Akademie haben einen gemeinsamen Artikel in der Augustausgabe des Magazins der Jungen Akademie herausgegeben. Im Beitrag stellen vier Mitglieder der AG Nachhaltigkeit ihre Perspektektive zur Frage "Scheitert der Nachhaltigkeitsgedanke?" dar. Martin Wilmking fokussiert in seinem Statement den Nachhaltigkeitsdiskurs an Hochschulen und plädiert für die institutionelle Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb. Mit der Betrachtung eigener Stoff- und Energieströme unter Nachhaltigkeitsaspekten und deren Einbeziehung in Forschung und Lehre könnten die Hochschulen wunderbare (Lehr-)Beispiele für Nachhaltigkeit vor Ort werden. Der Wunsch von Martin Wilmking lautet, dass die Hochschulen in Bezug auf Nachhaltigkeit aktiver werden und die Debatte als Chance verstehen, "sich - wie so oft in ihrer Geschichte - als Vorbild eines gesellschaftlichen Wandels zu positionieren".

Den vollständigen Beitrag können Sie hier lesen.

August 2013: Wir sind umgezogen!

Unsere Arbeitsgruppe ist aus der "Alten Villa" am Botanischen Garten in der Münterstr. 2 ausgezogen. Ihr findet uns ab jetzt gleich um die Ecke in der frisch renovierten Soldmannstr. 15. Herzlich willkommen!



17. Juli 2013: Diplomarbeit von Max von Maltzahn Thema eines OZ-Artikels

Unter der Überschrift "Uni kann mit Windrädern Geld verdienen" berichtet die Ostsee-Zeitung in einem Artikel über die Ergebnisse der Diplomarbeit von Max von Maltzahn, die dieser vor kurzem am Institut für Botanik und Landschaftsökologie verteidigt hat. Laut den Ergebnissen der Diplomarbeit könnte die Universität mit dem Betrieb einer Windenergieanlage pro Jahr mindestens 85.000 € verdienen. Dazu müsste sie zunächst gut eine halbe Million € investieren. Um CO2-Neutralität zu erreichen, wären laut Max von Maltzahn der Betrieb von zwei Windenergieanlagen notwendig.


Juli 2013: duz-Artikel über Klimaschutz an Hochschulen

Die Unabhängige Deutsche Universitätszeitung duz berichtet in einem Artikel über Klimaschutz an Hochschulen ausführlich über das Projekt CO2-neutrale Universität Greifswald. In dem Artikel werden Interviewauszüge mit Dr. Monique Wölk, Koordinatorin des Projekts CO2-neutrale Universität, und der Umweltmanagerin der Leuphana Universität Lüneburg, Frau Irmhild Brüggen, wiedergegeben. An beiden Universitäten soll CO2-Neutralität innerhalb der nächsten Jahre erreicht werden - an der Leuphana ist dafür besonders der Libeskind-Neubau wichtig, in Greifswald sind es vor allem die universitären Liegenschaften, die das Potential zur CO2-Neutralität bergen.


Juni 2013: Prämierung beim internationalen Fotowettbewerb "Visions and Images of Fascination"

Das Foto mit dem Titel "Translucent Tree" von Martin Hallinger, Doktorand unserer AG, zählt zu den Gewinnern des internationalen Fotowettbewerbs "Visions and Images of Fascination: Humanities and Sciences Visualised". Der Wettbewerb wurde von der deutschen Jungen Akademie in Kooperation mit fünf weiteren internationalen jungen Akademien ausgerichtet. Über 500 Fotos wurden aus den beteiligten Ländern eingereicht.

Martin Hallinger über sein Bild: "Dünne Schnitte von Baum- oder Buschholz lassen morphologische Strukturen wie die Zellgröße und die Ränder von Jahresringen erkennen. Die Messung dieser Eigenschaften liefert vielfältige Informationen über morphologische und anatomische Prozesse, Holzbildung und klimatische Einflüsse aufs Busch- oder Baumwachstum. Für mich zeigt ein Bild wie dieses die ungeheure Schönheit von Gebilden, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben und mitunter an vielfarbige Kirchenfenster erinnern."

Zur Website des Fotowettbewerbs: http://www.imagesoffascination.net/

Zur Publikation im Magazin der Jungen Akademie: http://www.diejungeakademie.de/fileadmin/user_upload/Media/JA_Magazin_16_RZ_01_Ansicht.pdf



"Translucent Tree", prämiertes Foto von Martin Hallinger

5. Juni 2013: Umweltaktionstag

Am 5. Juni 2013, dem weltweiten Umwelttag der Vereinten Nationen, veranstaltet die Universität den ersten Umweltaktionstag. Organisiert wird der Aktionstag vom Team der CO2-neutralen Universität sowie der AG Umweltmanagement.

Mehr Infos zum Programm des Tages sind hier zu finden. In unserer Galerie haben wir eine Auswahl an Fotos des Aktionstags zusammengestellt.

Einen Bericht des webmoritz gibt es hier.





Mai/Juni 2013: Personalangelegenheiten

Seit dem 01. Mai wird unser Team durch die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Marieke van der Maaten-Theunissen und Dr. Ernst van der Maaten verstärkt. Beide wurden an der Universität Freiburg promoviert und werden innerhalb unseres Forschungsschwerpunktes "Waldökologie" arbeiten.

Zum 01. Juli verlässt uns Dr. Jeong-Wook Seo. Er hat das Angebot einer Daueranstellung als wissenschaftlichen Mitarbeiter im Dept. of Forest Products, Div. of Wood Engineering, Korea Forest Research Institute, Seoul (Südkorea) angenommen. Wir wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute!


9. April 2013: International Climate Protection Fellows der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast

Die gesamten International Climate Protection Fellows der Alexander von Humboldt-Stiftung des Jahres 2012/13 besuchten unsere Universität auf ihrer Fahrt von der Insel Vilm nach Berlin. Neben Vorträgen von Prof. Martin Wilmking und M.Sc. Erica Udas, Humboldt Fellow an der Universität Greifswald, stand für die international zusammengesetzte Gruppe die Besichtigung der Aula und des Studenten-Karzers auf dem Programm. 




14. und 15. März 2013: "Reise durch den Baumstamm" - Greifswalder Kinder- und JugendUni 2013

Unsere AG beteiligte sich an der Kinder- und JugendUni 2013 mit der "Reise durch den Baumstamm" - einer bunten Mischung aus Vortrag, Mitmach-Aktionen und Rätseln für Grundschulkinder rund um das Thema Bäume. Zum Glück hatten wir viel Sonnenschein, sodass uns Schnee und Eis nichts ausmachten!

Hier gehts zum vollständigen Programm der Kinder und JugendUni 2013.




14.-16. Februar 2013: Röhricht weltweit relevant – internationale Konferenz „Reed as a Renewable Resource“

Mit ihrer internationalen Konferenz zur Nutzung von Feuchtgebietspflanzen vom 14.-16. Februar hat die Greifswalder Landschaftsökologie und Moorforschung den Nerv von 160 Experten aus der ganzen Welt getroffen. Als enthusiastisch bezeichneten viele Teilnehmer die Atmosphäre der Veranstaltung unter dem Titel „Reed as a Renewable Resource“. Diese hatte erstmals vielfältige Aspekte der Nutzung von Feuchtgebietspflanzen gebündelt und Wissenschaftler wie Praktiker aus der ganzen Welt dazu zusammengeführt - vom Baltikum bis Bangladesh, von Kanada bis China. 

Die „Röhricht-Pioniere“ wollen nun ihre Interessen vernetzt vertreten und Politik, Verwaltungen, Landwirtschaft aber auch Industrie über die positiven Begleiteffekte bei Revitalisierung von Feuchtgebieten und über die Potentiale einer anschließenden Biomassegewinnung zu informieren. Denn der neue Weg entwässerte Moore zu wiedervernässen und nachhaltig zu nutzen erfordert auch die Anpassung politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Flexibilität hinsichtlich der Nutzung wiedervernässter Moorgebiete ist ebenso gefordert wie die Anerkennung der Gewinnung von Biomasse aus Feuchtgebieten als landwirtschaftliche Nutzung. 

Weitere Infos unter: Medieninformationwww.rrr2013.de







28. Januar 2013: OZ-Artikel über die Ergebnisse von Benedikt Gerigks Diplomarbeit

Die Ergebnisse von Benedikt Gerigks Diplomarbeit „Vegetationsformen, Wasserstufen und vertikale Kohlenstoffflüsse: Anwendung des GEST-Modells auf die Grünlandflächen der Universität Greifswald" sind Thema eines Artikels in der Ostsee-Zeitung. Nach Berechnungen von Benedikt Gerigk emittieren die rund 800 ha Grünlandflächen im Besitz der Universität pro Jahr 7000 t CO2 – fast genauso viel, wie die Universität jährlich durch ihren Betrieb emittiert. Die von Benedikt Gerigk erhobenen Daten sind ein weiterer wichtiger Puzzlestein für das Projekt CO2-neutrale Universität. So können der CO2-Fußabdruck der Universität genauer berechnet werden und mögliche Kompensationsmaßnahmen wissenschaftlich  erwogen werden.


24. Januar 2013: Ausstellung des Exponats „Energie nachhaltig nutzen“ in der Stadtbibliothek Hans Fallada

Das am Lehrstuhl entstandene Exponat „Energie nachhaltig nutzen – Ein Simulationsspiel über den nachhaltigen Umgang von Energie in Greifswald“ (siehe auch 30. Mai 2012) wird vom 1. Februar bis zum 31. März 2013 in der Stadtbibliothek Hans Fallada ausgestellt werden.

Stadtbibliothek Hans Fallada
Knopfstraße 18-20
17489 Greifswald

Öffnungszeiten
Mo, Di, Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 20.00 Uhr
Sa 10.00 - 13.00 Uhr
Mi geschlossen

www.energie-nachhaltig-nutzen.de / www.stadtbibliothek.greifswald.de



12./13. Januar 2013: FAZ Artikel über „Grünes Engagement“ in deutschen Hochschulen und an der Uni Greifswald

Immer mehr Hochschulen setzen sich mit Fragen der Nachhaltigkeit sowie des Umwelt- und Ressourcenschutzes auseinander. In dem FAZ-Artikel werden einige Beispiele dafür an unterschiedlichen Hochschulen vorgestellt, u.a. auch das Projekt CO2-neutrale Universität Greifswald. Mit ihrem Engagement im Umweltbereich werben die Hochschulen auch um zukünftige Studierende.

Artikel: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/nachhaltigkeit-an-hochschulen-deutschlands-unis-ergruenen-12021158.html


14. Dezember 2012: Artikel in der Deutschen Unabhängigen Universitätszeitung (duz)

Unter der Überschrift "Ein Plädoyer für Entschleunigung: Kann denn Muße Sünde sein?"erschien im duz Magazin für Forscher und Wissenschaftsmanager ein Artikel von Prof. Martin Wilmking: www.duz.de/duz-magazin/2013/01/kann-denn-musse-suende-sein/152


5. Dezember 2012: Interview mit Prof. Martin Wilmking im E-Paper „Ideen für eine nachhaltige Hochschule von morgen“

Ein Interview mit Prof. Martin Wilmking zum Thema „CO2-neutrale Universität“ ist in der Online-Broschüre „Ideen für eine nachhaltige Hochschule von morgen“ erschienen. Neben Fragen zur Motivation und zur Umsetzbarkeit einer CO2-neutralen Universität kommen auch kritische Fragen, z. B. nach den Vorwürfen der „Schönrechnerei“ oder des sehr ehrgeizig gesetzten Zeitrahmens nicht zu kurz.

Vollständiges Interview


4. Dezember 2012: OZ Artikel über Tempo 130 des Universitätsfuhrparks

Martin Wilmking neben einem Transporter des universitären Fuhrparks – im Vordergrund groß zu sehen ein Aufkleber mit der Aufschrift: „Wir fahren nicht schneller als 130 km/h unserer Umwelt zu Liebe!“ – Dieses Foto illustriert einen Artikel in der Ostsee Zeitung, in dem es um die gerade neu eingeführte Selbstverpflichtung der Beschäftigten geht, mit Fahrzeugen der Universität nicht schneller als 130 km/h zu fahren, denn ab dieser Geschwindigkeit erhöht sich der CO2-Ausstoß der Fahrzeuge sehr stark. Die Selbstverpflichtung ist somit ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung des Projekts „CO2-neutrale Universität“.


27. November 2012: DrendroGreif-Publikation

Den Mitarbeitern Allan Buras, Martin Hallinger und Martin Wilmking (DendroGreif) ist es gelungen einen Zusammenhang zwischen dem sommerlichen Abschmelzen des Hardangerjökulen Gletschers und dem Wachstum von benachbarten Weiden-Büschen in Süd-Norwegen herzustellen. Mit dieser Erkenntnis lässt sich wahrscheinlich - falls ausreichend alte Sträucher gefunden würden - das sommerliche Abschmelzen von Gletschern seit der kleinen Eiszeit rekonstruieren, und das in Gegenden wo die bisher praktizierte Methodik (Baumwachstum statt Strauchwachstum als Proxy für das Abschmelzen) nicht anwendbar war (Arktis und alpine Regionen, wo keine Bäume wachsen). Die Ergebnisse wurden am 27.11.2012 in der Zeitschrift Environmental Research Letters publiziert.

Zur Pressemitteilung von IOP publishing (Englisch): http://ioppublishing.org/newsDetails/shrubs-lend-an-insight-into-a-glaciers-past

Zur Pressemitteilung von environmentalresearchweb (Englisch): http://environmentalresearchweb.org/cws/article/news/51628

Zum Artikel-download: http://iopscience.iop.org/1748-9326/7/4/044031


26. November 2012: OZ Artikel über Alexander von Humboldt-Stipendiatin Erica Udas

Unter dem Titel „Hilfe aus Nepal für den Klimaschutz“ erschien am 26. November 2012 ein Artikel im Greifswalder Lokalteil der Ostsee Zeitung über Erica Udas, internationale Klimaschutzstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung und seit Oktober 2012 Mitarbeiterin im Projekt CO2-neutrale Universität. Der Beitrag beleuchtet die Hintergründe, die Erica Udas veranlassten, sich für das Stipendium zu bewerben und verdeutlicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der forstwirtschaftlichen Praktiken von Nepal und Deutschland in Bezug auf den Klimaschutz.


8. November 2012: Klimaschutzstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Uni Greifswald

Die Wissenschaftlerin Erica Udas unterstützt seit dem 1. Oktober 2012 das Projekt „CO2-neutrale Universität“ an der Universität Greifswald. Als internationale Klimaschutzstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung untersucht die gebürtige Nepalesin die Frage, wie mehr Kohlenstoff in den universitätseigenen Ökosystemen gespeichert werden kann. Erica Udas wird für ein Jahr unter der Leitung von Professor Martin Wilmking am Lehrstuhl für Landschaftsökologie in Greifswald arbeiten.

 

Zur Pressemitteilung der Universität: http://idw-online.de/pages/de/news505837

Weiterführende Informationen
Alexander von Humboldt-Stiftung http://www.humboldt-foundation.de/web/start.html
Klimaschutzstipendiaten 2012/2013 http://www.humboldt-foundation.de/web/icf-fellows-2012-2013.html
Internationale Klimaschutzstipendien http://www.humboldt-foundation.de/web/iks.html



3. Oktober 2012: Mitwirkung am 4. Klimaaktionsstag

Zum vierten Mal luden die Partner der Klimaschutzbündnisses Greifswald 2020 zu einem Informationstag mit einem bunten Angebot an Ständen und Aktionen ein. Am diesjährigen „Greifswalder Aktionstag für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“, der am 3. Oktober 2012 auf dem Fischmarkt stattfand, beteiligte sich auch die AG Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik. Almuth Klemenz und Ines Kaulitz (Referat Bau und Technik der Universität) vertraten die Universität Greifswald als Partner im Klimaschutzbündnis und standen als Gesprächspartner für Interessierte bereit, um über die Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten der Universität zu informieren. Einige der neu angeschafften Dienstfahrräder standen zur Probefahrt zur Verfügung. Des Weiteren wurden in einer Plakatausstellung das Projekt „CO2-neutrale Universität“ und die AG Umweltmanagement vorgestellt. Außerdem konnte man an zwei Computern das Simulationsspiel „Energie nachhaltig nutzen“ kennen lernen und seine persönliche CO2-Bilanz erstellen. Zahlreiche Besucher informierten sich und nahmen auch die verschiedenen anderen Angebote wie z. B. die kostenlose Reparatur von Fahrradlicht und -bremse gerne in Anspruch.

 

Weiterführende Informationen: http://klimaschutz-greifswald.blogspot.de/





13. September 2012: Paludikultur-Bericht im Deutschlandradio

Unter der Überschrift "Neue Nutzung für Feuchtgebiete" wurde in einem Interview mit Prof. Dr. Michael Manthey in der Sendung "Forschung Aktuell" des Deutschlandradios das Forschungsprojekt "Vorpommern-Initiative Paludikultur" (VIP) vorgestellt:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1865830/

Zum gleichen Thema sendete bereits am 28. August detector.fm in der Sendung "Green Radio" einem Beitrag, in dem der Projektkoordinator Christian Schröder zu Wort kam:

detektor.fm/wirtschaft/green-radio-trockengelegte-moore-verstaerken-den-treibhauseffekt/

 


6. September 2012: Beitrag im Jahrbuch Ökologie


Im kürzlich erschienenen Jahrbuch Ökologie, welches den Titel „Wende überall? Von Vorreitern, Nachzüglern und Sitzenbleibern“ trägt, ist die CO2-neutrale Universität Greifswald Thema eines Beitrag von Lena Partzsch, Almuth Klemenz und Martin Wilmking.

Des Weiteren wird in diesem Buch nach Stand, Form und Wirkung der Wende gefragt in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Ernährung, Wirtschaft, Wissenschaft – sowie nach der Wende in unseren Köpfen und Herzen. Dabei zeigen sich gewisse Gemeinsamkeiten, vor allem aber große Unterschiede. Während zum Themenbereich Energie eine rege Debatte im Gange ist, findet sich nichts Vergleichbares im Bereich Verkehr, und der Bereich Landwirtschaft und Ernährung entpuppt sich als äußerst wende-resistent. In der Wirtschaft als Ganzes eine Wende zu konstatieren erwies sich als unmöglich, doch an Beispielen wird gezeigt, wie nachhaltigkeits-orientiertes Unternehmertum aussehen kann. Die Frage nach der Wende im Wissenschaftssystem führt zu einer Philippika gegen verkrustete disziplinäre Strukturen und Interessen, die transformative Forschung und Bildung nicht gedeihen lassen. Um all das und noch viel mehr geht es in diesem Buch.

Weiterführende Informationen:
http://www.hirzel.de/sachbuch/titel/59244.html
  /  http://www.jahrbuch-oekologie.de/jahrbuecher.htm


31. Juli 2012: OZ Artikel im Greifswalder Lokalteil über das Simulations-Spiel "Energie nachhaltig nutzen"

Das Exponat "Energie nachhaltig nutzen", siehe auch Eintrag vom 30. Mai 2012, ist Thema eines Artikels in der Ostseezeitung. In dem Bericht erläutert Prof. Martin Wilmking die Hintergründe zur Entstehung des Simulations-Spiels, erklärt dessen Aufbau und verrät einiges über die Spiel-Inhalte. Als Beispiele für eine Universität und eine Stadt würden die Universität Greifswald und die Stadt Greifswald verwendet, sodass der Spieler per Touchscreen an Gebäuden wie der Universitätsbibliothek oder dem Universitäts-Hauptgebäude das Energiesparen spielerisch umsetzen kann. Die Emissions-Reduktion sei ja auch in der Realität Ziel des laufenden Projekts "CO2-neutrale Universität", berichtet Martin Wilmking im Artikel.

Das Simulations-Spiel online: www.energie-nachhaltig-nutzen.de

weitere Informationen zur "MS Wissenschaft: www.ms-wissenschaft.de


26. Juli 2012

Das Online Magazin Yale Environment 360 berichtet über Untersuchungen zum Wassermangel im Tarim Becken in China und Anpassungen an den Klimawandel, die u.a. am Institut für Botanik und Landschaftsökologie als Teil des BMBF-Verbundes SuMaRiO ausgearbeitet werden: Melting Glaciers May Worsen Northwest China's Water Woes 


01. Juli 2012

Prof. Martin Wilmking, Ph.D., ist erneut in den Vorstand der Jungen Akademie an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften - Leopoldina gewählt worden.

weitere Informationen: http://idw-online.de/de/news486340


Juni 2012: Europäische Vegetationsdaten

Auf der Tagung des "European Vegetation Survey" in Wien vom 24.-27. Mai 2012 wurde Florian Jansen in das Governing Board des neu gegründeten European Vegetation Archives (EVA) gewählt.

EVA will die internationale Zusammenarbeit im Bereich der europäischen Vegetationskunde durch den harmonisierten Austausch von Daten unterstützen.

Siehe auch: http://www.GIVD.info


30. Mai 2012: Eröffnung des Ausstellungsschiffs "MS Wissenschaft" mit AG-Exponat an Bord

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan eröffnete am 30. Mai das Ausstellungsschiff "MS Wissenschaft" in Berlin.

In dem kommenden fünf Monaten wird das schwimmende Science Center in über 30 Städten in Deutschland und Österreich anlegen und für jeweils einige Tage die Besucher an Bord willkommen heißen. Es werden auch in diesem Jahr wieder mit über 100.000 Ausstellungsgästen gerechnet.
Auch die Universität Greifswald wird auf dem Schiff vertreten sein, denn das Exponat "Energie nachhaltig nutzen" vom Lehrstuhl für Landschaftsökologie wurde als eines von wenigen Exponaten ausgewählt, um in der Ausstellung "Zukunftsprojekt ERDE" mit dem Wissenschaftsschiff auf Tour zu gehen.

Weitere Informationen: Pressemappe mit Tourenplan   /   http://www.ms-wissenschaft.de/   /   http://www.zukunftsprojekt-erde.de/



Fotos: Michael Kuphal



22.-27. April 2012: „Research in Germany“ auf der European Geosciences Union Generalversammlung

Martin Wilmking präsentierte auf der Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU), die in Wien vom 22. bis 27. April unter dem Schwerpunkt "Research in Germany" stattfand, die Forschung seiner DFG Emmy Noether Forschungsgruppe:

www.research-in-germany.de/main/campaigns-activities/event-reviews/98600/2012-04-22-research-in-germany-at-the-european-geosciences-union-general-assembly,sourcePageId=34528.html


März 2012:

Video "Does temperature explain enhanced shrub growth in the circumpolar Arctic?" von Isla Myers-Smith und der Shrub Hub Forschungsgruppe.  Prof. Martin Wilmking und Martin Hallinger sind  Gründungsmitglieder und die wichtigsten Datenlieferanten der Shrub Hub Forschungsgruppe.

http://www.youtube.com/watch?v=FJZqvjs2bVg



29. und 30. März 2012: "Reise durch den Baumstamm" - Greifswalder Kinder- und JugendUni 2012

Im Rahmen der diesjährigen Greifswalder Kinder- und JugendUni bieten wir eine kurzweilige Veranstaltung für Grundschulkinder an. 

Donnerstag, 29.3.: 9 - 10 Uhr, 10 - 11 Uhr und 11 - 12 Uhr 

Treffpunkt: Innenhof Domstraße/Rubenowstraße

Greifswalder Kinder- und JugendUni 2012





März 2012: Video von Martin Hallinger über seine Arbeit

Für die Internationale Polar Year Konferenz im April in Montreal hat der Ph.D.-Student Martin Hallinger ein kurzes Video über seine Forschung an Sträuchern angefertigt.

http://www.youtube.com/watch?v=y35l8oH5Uto



Februar 2012: erneut Bewilligung für Zugang zu subarktischen Feldforschungsstationen erhalten

Erfreulicherweise haben wir zum zweiten Mal die Bewilligung eines Antrags auf Zugang zu subarktischen Feldforschungsstationen von INTERACT erhalten. Der Titel unseres Projekts lautet „Recent influence of climate on shrub growth around the Northeast-Atlantic Part II: Assessing the Influence of the North Atlantic Oscillation (ATINAO)”, es geht also um den möglichen Einfluß der Großwetterlagen (Nord Atlantische Zirkulation) auf das Strauchwachstum. Unsere Feldaufenthalte werden uns in die Schottischen Highlands und nach Nord-Norwegen führen.

http://www.eu-interact.org/


Februar 2012: "Gateway to the Scandinavian Alpine"

Feldarbeiten der AG in Finse, Norwegen, im Kurzportraitartikel unter:
http://www.eu-interact.org/transnational-access/transnational-access-in-practice/gateway-to-the-scandinavian-alpine/


Januar 2012: Artikel im Environmental Research Web

Environmental Research Web hat einen populärwissenschaftlichen Artikel über eine kürzlich vorgestellte Studie ("Shrub expansion in tundra ecosystems: dynamics, impacts and research priorities") unter Mitarbeit von Martin Hallinger (Ph.D. Student) und Prof. Martin Wilmking veröffentlicht: environmentalresearchweb.org/cws/article/news/48241


21. November 2011: OZ Artikel im Greifswalder Lokalteil über das Projekt "CO2 neutrale Universität Greifswald"

Am Dienstag, dem 15.11.2011, diskutierten mehrere Experten im Rahmen der Diskussionsreihe "Nachhaltige Universität"  über die Möglichkeiten einer CO2 neutralen Universität Greifswald. Diese Veranstaltung war Teil der "Greif mit ein! Greifswalder Aktionstage für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung", die vom 14. bis 19.11.2011 in Greifswald stattfanden. Teilnehmer des Podiums waren: André Dreißen (Geschäftsführer der Stadtwerke Greifswald), Florian Geyder (Vertreter der Studierendenschaft, UniSolar AG Greifswald), Kerstin Kräusche (Leitung Umweltmanagement, HNEE), Waldemar Okon (Leitung Referat Planung, Universität Greifswald), Dr. Thorsten Permien (Umweltministerium Mecklenburg Vorpommern) und Prof. Martin Wilmking (Lehrstuhl für Landschaftsökologie, Universität Greifswald).

Weitere Informationen finden Sie hier.


28. Oktober 2011: OZ-Artikel zur CO2-neutralen Universität

In dem Artikel "Uni will bis 2016 CO2 neutral werden" vom 28.10.2011 berichtet die Ostsee-Zeitung ausführlich über das von Prof. Martin Wilmking initiierte Projekt.
Aus dem Artikel: "Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität will die erste CO2-neutrale Hochschule Deutschlands werden. Zum Einen soll das durch Einsparungen erreicht werden, zum Zweiten durch Kompensierung der verbleibenden Kohlendioxid-Emissionen. „Wahrscheinlich wären wir sogar die erste Volluniversität der Welt, die das erreicht“, sagt Martin Wilmking."

weiterführender Link zum vollständigen Artikel: http://www.ostsee-zeitung.de/greifswald/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3274489


Oktober 2011: Artikel im New Phytologist Virtual Special Issue

Der Artikel "Establishing a missing link: warm summers and winter snow cover promote shrub expansion into alpine tundra in Scandinavia" von Martin Hallinger, Michael Manthey und Martin Wilmking wurde in die neueste New Phytologist Virtual Special Issue (VSI) ‘Sir Arthur Tansley’s ecosystem concept’ aufgenommen.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1469-8137.2011.03931.x/full
http://issuu.com/wblifesci/docs/nph_ecosystems?viewMode=magazine&mode=embed


Oktober 2011: Buchveröffentlichung


 

 

Dierk Michaelis: Die Sphagnum-Arten der Welt.
In: H.W. Lack, P. Leins & S. Porembski (Hrsg.):
Bibliotheca Botanica Volume 16: 408 Seiten;
Schweizerbart Science Publishers
, Stuttgart 2011.
ISBN 978-3-510-48031-9, gebunden, Preis: 149,00 €

 

 

 

12. Oktober 2011: Promotionskolloquium

Yongxiang Zhang (Thema: "Recent influence of climate and environment on coniferous tree growth at treelines of the Northeastern Tibetan Plateau - divergent growth trends question traditional dendroclimatology?") und Michal Gazovic (Thema: "Inter- and intra-annual variations of carbon fluxes in boreal peatlands") haben ihre Dissertation erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!





26. September 2011: LENC-Absolvent schützt Regenwald

unser indischer LENC-Absolvent und Stipendiat der Stemmler-Stiftung, Herr Balachandra Hegde, hat durch seine Masterarbeit ("Zooming in and zooming out in landscapes: Applying landscape ecology Greifswald approach for conservation in Western Ghats, India") erreicht, dass ein 410 km² großes Regenwaldgebiet in Indien unter Naturschutz gestellt werden konnte. Näheres zu diesem schönen Erfolg in der angehängten Medieninformation der Universitäts-Pressestelle.


12. September 2011: OZ-Artikel zum CABNET-Projekt

Rettung für die großen Trockengebiete Zentralasiens - Neues Projekt der Landschaftsökologen der Uni mit Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan wird von der Succow-Stiftung koordiniert

Unter dieser Überschrift stellt die Ostseezeitung auf ihrer Hochschulseite im Greifswalder Lokalteil das CABNET-Projekt (Central Asian Biodiversity Network) vor, für dessen Leitung sich Prof. Michael Manthey verantwortlich zeigt. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit geförderte Projekt wird von der Michael Succow Stiftung koodiniert, die seit Jahren in den zentralasiatischen Landschaftsräumen aktiv ist. Neben den Greifswalder Landschaftsölologen der Universität sind zwei kasachische Universitäten sowie ein turkmenisches Institut im Projekt mit eingebunden. Ziel des CABNET-Projektes ist es, ein Netzwerk zur Erforschung und dem Schutz der biologischen Vielfalt in den zentralasiatischen Trockgebieten einzurichten (Aufbau von Hochschulpartnerschaften).

Mehr Informationen zu CABNET sind über die Projektseiten der AG abrufbar (http://www.botanik.uni-greifswald.de/fileadmin/laoek/pdf/projects/CABNET-1-2.pdf).


August 2011: Standpunkt zum "Leitbild der nachhaltigen Entwicklung"

Die Zeitschrift "Forschung & Lehre" veröffentlicht einen Standpunkt von Prof. Martin Wilmking in ihrer Augustausgabe:

"Wir befinden uns mitten in der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ mit dem Ziel, das „Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu verankern.“ Also auch an den Hochschulen. Diese Aufforderung ist sinnvoll. Im Zeichen knapper werdender Rohstoffe und steigender Weltbevölkerung ist klar, dass „business as usual“ nicht ewige Handlungsmaxime sein kann, dass es neuer Wege und Leitbilder bedarf, um den gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen und auch politischen Herausforderungen zu begegnen." ...

weiter über: www.forschung-und-lehre.de/wordpress/Archiv/2011/ful_08-2011.pdf


August 2011: DFG bewilligt Antrag "Neue statistische Verfahren für amplitudenoptimierte Paläoklimarekonstruktion"

Die DFG bewilligt Prof. Wilmking in Zusammenarbeit mit Prof. Kutzbach (Clisap, Universität Hamburg), Dr. Zorita und Prof. von Storch (GKSS), eine Sachbeihilfe zum Thema "Neue statistische Verfahren für amplitudenoptimierte Paläoklimarekonstruktion aus zeitlich hochaufgelösten, verrauschten Proxydaten". Das Projekt wird von der Universität Hamburg (Prof. Kutzbach) koordiniert und soll 3 Jahre laufen.

Abstract:
Nach einer Reihe aktueller Publikationen unterschätzen viele der bisherigen Paläotemperaturrekonstruktionen die Amplituden der langwelligen Fluktuationen der vergangenen Temperaturentwicklung. Ein Grund für diesen systematischen Fehler ist wahrscheinlich die unzureichende Berücksichtigung des Fehlerrauschens, das sowohl die Proxy-Klimaindikatordaten als auch die zur Kalibration verwendeten instrumentell gemessenen Klimadaten stört. Kürzlich wurde von Thees et al. (2009) ein iteratives Verfahren zur amplitudenoptimierten Rekonstruktion von verrauschten Zeitreihen vorgestellt, das auf Fehler in den Variablen-Modellen und einem neu eingeführten Schätzer der Amplitudentreue von modellierten Zeitreihen basiert. Das hier vorgeschlagene Projekt hat folgende aufeinander aufbauende Ziele: (1.) Das Thees-Verfahren soll anhand eines Ensembles von Pseudoklimaproxydaten auf seine Robustheit getestet werden. (2.) Das Thees-Verfahren soll auf seine Praxistauglichkeit geprüft werden, indem es für eine 1500-jährige regionale Paläotemperaturrekonstruktion für Nordschweden angewendet wird. (3.) Das geprüfte und optimierte Thees-Verfahren soll genutzt werden, um amplitudenoptimierte Paläotemperaturrekonstruktionen für drei weitere Klimaregionen der Nordhemisphäre zu erstellen.


August 2011: DFG bewilligt Dr. Maxim Dorodnikov eine Sachbeihilfe "Stable Carbon composition of Methane in Eurasian Peatlands"

Dr. Maxim Dorodnikov hat ein Projekt mit eigener Stelle bei der DFG eingeworben, Laufzeit 30 Monate, Fördervolumen ca. 250.000 €. Dieses Projekt baut auf den Ergebnissen der DFG geförderten Emmy Noether Nachwuchsgruppe "Eurasian Peatlands in a Changing Climate" von Prof. Wilmking auf. Herzlichen Glückwunsch, Maxim!!!


Juni 2011: Virtual Institute for Climate and Landscape Evolution Analyses wird gefördert

Die Helmholtz Gemeinschaft hat 12 neue virtuelle Institute eingerichtet, darunter auch ICLEA (Virtual Institute for Climate and Landscape Evolution Analyses). Unsere AG Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik ist einer von vier Partnern des virtuellen Instituts. In den kommenden 5 Jahren werden wir zusammen mit dem GFZ Potsdam, das die Federführung hat, der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Torun), und der BTU Cottbus versuchen, die Klimageschichte des norddeutsch - polnischen Tieflandes hochaufgelöst zu rekonstruieren. Wir sind für dendroökologische / dendrochronologische Untersuchungen zuständig. Gesamtvolumen beträgt 4.5 Mio Euro. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten!

Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de/aktuelles/presseinformationen/artikel/artikeldetail/helmholtz_foerdert_zusammenarbeit_mit_universitaeten_in_zwoelf_neuen_virtuellen_instituten/

http://www.gfz-potsdam.de/portal/gfz/Public+Relations/Pressemitteilungen/aktuell/110630_ICLEA


19. Juni 2011: neuer Vorstand der Jungen Akademie

Prof. Martin Wilmking ist neuer Sprecher der Jungen Akademie an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Nähere Informationen sind über den Informationsdienst Wissenschaft erhältlich.


17. Juni 2011: 3sat Wissenschaftsmagazin "nano" berichtet über "Generation Zukunft"

Forschung ohne Expedition ist undenkbar - Martin Wilmking verändert gängige Lehrmeinungen

Unter dieser Headline porträtiert das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" Prof. Martin Wilmking als Protagonisten der neuen Wissenschaftlergeneration. Das Magazin stellt im Rahmen der Reihe "Generation Zukunft" junge Wissenschaftler vor, "die beachtliche Ergebnisse in ihrer Forschung erzielt haben und als Hoffnungsträger ihrer Disziplin gelten."

Die Sendung ist unter www.3sat.de/page/ abrufbar.


16. Juni 2011: webMoritz.de berichtet

Unter dem Titel "Senatsitzung: Uni will bis 2015 CO2-neutral werden" berichtet Daniel Voessing auf webMoritz.de über das Konzept einer CO2-neutralen Universität, welches Prof. Dr. Martin Wilmking am 15. Juni auf der Senatsitzung der EMAU Greifswald vorstellte.


02. Mai 2011: Promotionskolloquium

Julia hat ihre Dissertation zum Thema „Dynamik der CO2–Flüsse borealer Moore“ erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!



28. Februar 2011

Dr. Jasmin Mantilla-Contreras hat einen Ruf für die Juniorprofessur "Ökologie und Umweltbildung" an der Stiftung Universität Hildesheim zum WS 2011/12 erhalten und angenommen. Herzlichen Glückwunsch! Sie bleibt als Gastwissenschaftlerin weiterhin mit unserer Arbeitsgruppe verbunden.

 

18. Februar 2011: Promotionskolloquium

Inke hat ihre Dissertation zum Thema „Methane exchange of a boreal peatland – Integrated measurements and modelling on microform and ecosystem scale at the Salmisuo mire complex, Eastern Finland“ erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!




22. Januar 2011: BEN Präsentation im Salon Sophie Charlotte, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Im Salon Sophie Charlotte, veranstaltet am 22. Januar von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, haben Dr. Jasmin Mantilla Contreras und Dr. Niels Thevs, Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Universität Greifswald, zusammen mit Prof. Stefan Zerbe, Universität Bozen, und Peter Annighöfer, Universität Göttingen, ihre Juniorforschergruppen aus dem BEN-Förderprogramm des Deutschen Stiftungszentrums präsentiert. In den Salongesprächen haben Stifter und von Stiftungen geförderte Personen die Gelegenheit gemeinsam über ihre Projekte zu berichten.

BEN steht dabei für Biodiversity – Ecology – Nature Conservation. Dr. Jasmin Mantilla Contreras leitet seit 2008 die Juniorforschergruppe „Biodiversität, Ökologie und Management von Küstenhabitaten der Ostsee“. Dr. Niels Thevs leitet seit 2009 die Juniorforschergruppe “Adaptation Strategies to Climate Change and Sustainable Land Use in Central Asia (Turkmenistan and Xinjiang, China)”. In den Juniorforschergruppen wird von einem interdisziplinären Team bestehend aus einem Postdoktoranden und zwei Doktoranden ein Forschungsprojekt bearbeitet. Die beiden Juniorforschergruppen am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald werden von der Bauer Hollmann Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser Stiftung im Deutschen Stiftungszentrum finanziert.


07. Januar 2011: Veranstaltungsinformation

Nördlich des Polarkreises – „Beyond 66°“ startet an der Universität Greifswald

Polarlichter, Wölfe, Schnee und Eis, reißende Flüsse, farbenfrohe Tundra, blaue Gletscher, Grizzlybären, kalte Gewässer, dichte Wälder, hochalpine Täler, grandiose Landschaften, widerstandsfähige Pflanzen und (fast) unermüdliche Forscher. Das ist „Beyond 66°“ – eine Vortragsreihe mit Impressionen aus verschiedenen Landschaften und Regionen nördlich des 66. Breitengrades. Mitglieder des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald durften sie auf Forschungsreisen aber auch privat intensiv kennenlernen. Jetzt berichten sie über ihre Abenteuer.


„Mekkas der Moderne“ ausgezeichnet beim Wettbewerb „Wissenschaftsbuch des Jahres“

Die Jury von „bild der wissenschaft“ stellt im aktuellen Heft ihre Auswahl vor. „Mekkas der Moderne“ mit zwei Beiträgen von Prof. M. Wilmking kam dabei auf den 2. Platz in der Kategorie „Überraschung – das Buch, das ein Thema am originellsten anpackt“. Der erste Preis ging an Arthur Bremers „Die Welt in 100 Jahren“. Auf Platz drei steht Christoph Drössers Buch „Hast du Töne – warum wir alle musikalisch sind“.

Ausserdem hat "„Mekkas der Moderne“ es auf die Shortlist zum Wissenschaftsbuch des Jahres in Österreich geschafft. Die Jury hat im Auftag des österreichischen Wissenschaftsministeriums die besten Bücher des Jahres vorausgewählt. Nun entscheiden die Leser darüber, wer den Publikumspreis gewinnt.

Die Jury schreibt über das Internet-Salonspiel, aus dem ein Buch hervorging: „Wer nun Lust bekommt auf neue Orte oder Zweifel und Einspruch deponieren möchte, findet im Internet den richtigen Platz dafür, wo auch dieses Buch seinen Ursprung hatte unter www.mekkasdermoderne.de.“

Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Stimme abzugeben unter www.wissenschaftsbuch.at


22. November 2010: Artikel in der Ostsee-Zeitung:

Klimawandel: Buchen muss man suchen

In einem Artikel von Axel Büssem stellt Projekt-Koordinator Prof. Stephan Glatzel (Uni Rostock) erste Ergebnisse vom Forschungsprojekt "Forest Adaptation and Restoration in NE Germany" vor, an dem auch die AG Landschaftsökologie im Rahmen der Exzellenz-Initiative Mecklenburg-Vorpommern beteiligt ist.